Berufsunfähigkeitsversicherung

By | 17. April 2016

Wer mit Arbeit (s)einen Unterhalt finanziert, für den ist die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU) interessant. Diese BU-Versicherungen können eigene Versicherungen sein oder BU-Zusatzversicherungen zur Renten- oder Lebensversicherung.

Wer BU-Versicherungen vergleichen will, sollte sich zuerst kurz Gedanken machen, was Berufsunfähigkeit eigentlich umfasst und was sich im Vergleich dazu versichern lässt.

Gesetzliche Rentenversicherung oder private Versicherungen

Vor allem im Rahmen der Rentenreform 2001 wurde der Begriff der Berufsunfähigkeit etabliert. Vorweg muss man unterscheiden, dass die gesetzliche Rentenversicherung für Personen, die vor dem 2.1.1961 geboren sind, auch eine Berufsunfähigkeit mit geringen Leistungen kennt. Hier sollen aber private Versicherungen der BU angesprochen werden.

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Berufsunfähigkeit (BU)

Von Berufsfähigkeit spricht man grundsätzlich (!), wenn man (s)einen aktuellen Beruf wegen Behinderung oder Krankheit dauerhaft nicht mehr ausführen kann – und dies ärztlich per Gutachten bestätigt wird:

  • „nicht mehr ausführen“ gilt dann als vorliegend, wenn man im Vergleich mit ähnlichen Menschen (Beruf, Ausbildung, Fähigkeiten) nur noch weniger als sechs Stunden pro Tag arbeiten kann
  • „seinen Beruf“ umfasst auch vergleichbare, zumutbare Tätigkeiten (auch durch Umschulung – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf des Arbeitsmarktes)

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Eine solche Berunfsunfähigkeit hat starke finanzielle Einschränkungen zur Folge, die den Lebensstandard teilweise bis unter das tatsächliche Existenzminmum senken können. Daher ist es generell empfehlenswert, sich gegen Berufsunfähigkeit zu versichern.

Versicherungen

Diese Versicherungen leisten dann eine Rente, wenn der zuletzt ausgeführte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Wann dies konkret vorliegt bestimmen einzig relevant die jeweiligen Versicherungsbedingungen (die Sie auch deshalb unbedingt lesen sollten). Daher gilt obige Definition nur „grundsätzlich“.
Üblicherweise gelten folgende Aspekte:

  • die Zukunftsprognose umfasst meist ein halbes Jahr und mehr – bei keinem ausdrücklichen Zeitraum (dauerhaft) veranschlagen Gerichten für die Prognose oft drei Jahre.
  • man gilt als berufsunfähig ab 50%-iger Einschränkung oder einem – vergleichbaren – Punktesystem
  • manche Versicherungen behalten sich so genannte Verweisungsberufe vor, was bedeutet, dass auch ein vergleichbarer (Lebensstellung, Ausbildung, Erfahrung) Beruf nicht mehr ausgeübt werden können darf; diese sog. abstrakte Verweisung wird mitunter sehr weit ausgelegt

Kosten der BU-Versicherung

Grundsätzlich gilt, je gesünder, je jünger Sie sind, je kürzer das Leistungshöchstalter ist und je schlechter die Bedingungen sind, desto geringer ist der Beitrag. Ansonsten beeinflussen noch die Karenzzeit (Wartezeit, Sperrfrist), die gewünschte Rentenhöhe und ggf. der ausgeübte (Risiko)Beruf die Beitragshöhe.

Tipps zur Auswahl der BU-Versicherungen

Neben den obigen Aspekten machen unter anderem (!) folgende Leistungen Sinn:

  • Rückwirkende Anerkennung mit rückwirkender Zahlung bei verspäteter Meldung
  • Zinslose Stundung der Beiträge auf Antrag
  • Option zur Erhöhung ohne neue Gesundheitsprüfung

In diesem Sinne, seien Sie gut versichert und bleiben Sie gesund.

Anbieter

Wir sind Tippgeber. Der Vergleich selbst usw. erfolgt durch unseren Partner Check24.de Versicherungscheck.

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